Auch hierbei zeichnet sich Dubai positiv aus. Sie wird in der Tat die erste sein auf der Arabischen Halbinsel und großen Teilen Asiens, die den hochgeschwindigen Stadtverkehr auf Schienen anbietet.
Tatsächlich hat sich der exponentielle Wachstum der touristischen Hauptstadt der Emirate derartig gefestigt in den letzten Jahren, dass eine friedliche Revolution auch im Transportsektor herbeigeführt worden ist. Zur Zahl der Einwohner (im kontinuierlichen Wachsen im übrigen) von etwa 1.500.000 kommt der starke Zustrom von Touristen, von denen viele mehrmals jährlich nach Dubai kommen, dank ihrer Geschäftsaufenthalte, die oft zur Gründung von Repräsentationsbüros oder von richtigen eigenen Unternehmertätigkeit werden.
Für eine Bevölkerung (Einwohner und Besucher umfassend) von durchschnittlich ca. 2.500.000 Personen (mit periodischen noch viel stärkeren Spitzen) ist praktisch ein Transportnetz auf Schienen unerlässlich, das die Taxis, obgleich zahlreich und günstig, unterstützt. Unter anderem ist auch das System für die Tarifberechnung der Taxis interessant, die sich auf die Entfernung basiert anstatt auf die Dauer der Fahrt: eine sehr korrekte und günstige Methode, die Aderlass wegen hohem Verkehrsaufkommen vermeidet und so erlaubt, die Kosten einer Fahrt ohne Überraschungen zu planen. Also trotz der hohen Effizienz und Quantität der Taxis, denen leider die Autobusse, welche viel zu wenig und immer komplett überfüllt sind, nicht das Wasser reichen können, ist in den letzten Jahren ein unumgängliches Bedürfnis nach einem Transportnetz auf Schienen herangereift, das das Verkehrsproblem löst - besser gesagt, beachtlich dazu beiträgt, es zu lindern - und erlaubt,
entgegengesetzte Punkte der Stadt in wenigen Minuten bequem zu erreichen.
Man hat nun schon seit mehreren Monaten mit den Arbeiten zum Bau der ersten 70 km langen doppelschienigen Teilstrecke, welche voraussichtlich ca. 1.200.000 Passagiere pro Tag befördern wird. Es wird außerdem gleichzeitig eine Reihe von Dienstleistungen im gesamten Netz der Stationen angeboten, die es erlauben, alle Zonen des Emirates zu erreichen sowie zu angenehmen Pausen zur Stärkung und zum Shopping einladen. Die gesamte Linie wird 18 km Tunnel und 5 km Viadukte umfassen; es werden über 100 Züge verkehren und die Stationen werden ganze 57 sein.
Am 09.09.09 (ein symbolisches Datum) ist die Einweihung des Dienstes vorgesehen, auf den viele touristische Operatoren große Hoffnungen setzten; das Problem des Verkehrsstaus und die damit praktischen sowie organisatorischen Probleme, die daraus resultieren, addieren sich zur folglichen Zunahme des Verschmutzungsniveaus, ein in den Emiraten, aber vor allem in den zwei Metropolen Dubai und Abu Dhabi, wahrgenommenes Problem. In den letzten Jahren haben die jeweiligen Gesetzgeber die immer größere Schwierigkeit der Umweltfragen und ihr Erhalten erkannt. So haben sie die Tendenz der früheren Jahre umgekehrt, als man dem Thema weniger Bedeutung schenkte. Heute tendieren die Rechtsvorschriften und die öffentliche Meinung stark in Richtung Umwelt, wie auch die Schaffung regelrechter grüner Städte zeigen, wie Masdar in der Nähe von Abu Dhabi oder
Gateway City an den Pforten von Ra's Al Khaimah.
Derzeit sind in vielen Zonen von Dubai die Arbeiten voll im Gange mit einigen offensichtlichen Unbequemlichkeiten für Bewohner sowie Besucher. Sowohl die einen als auch die anderen zeigen aber ein hohes Maß an Geduld und Disponibilität, wohl bewusst, dass dieser "kleine" heute zu bezahlende Preis sie bald entschädigen wird mit einem U-Bahn Netz, das die Fähigkeit haben wird, die Transporte Dubais positiv zu revolutionieren in Bezug auf Zweckdienlichkeit, Schnelligkeit, Komfort und Sicherheit. Ein somit willkommenes Opfer, das den Weg zu den nächsten Teilstrecken der U-Bahn, die für die nächsten Jahre geplant sind, öffnet.
Die Tendenz ist genau die Richtige, also: Transport auf Schienen, mit großer Erleichterung für das Straßennetz und vor allem für die Einwohner sowie die Umwelt; zugleich haben auch alle anderen kommerziellen Tätigkeiten Vorteile, die sich die höhere Lebensqualität zunutze machen, mehr Freizeit der Verbraucher und die Möglichkeit, auch von den Bewohnern entgegengesetzter Stadtteile einfacher erreicht werden zu können.
Foto freundlicherweise zur Verfügung gestellt von Imre Solt







